Politisches Engagement
Bereits im Vorfeld zur Kommunalwahl 2009 brachte generation.hd am 20.2.2009 einen Antrag zur Beteiligung der Stadt Heidelberg an der Kampagne “Frauen-Macht-Kommune” (Frauenfrühstücksclub, Stadtspaziergang, HerStory - Frauen schreiben Geschichte, Schnupperpraktikum) in den Gemeinderat ein. Dieser wurde unterstützt von Dr. Weiler-Lorentz, der GAL-Grüne-Fraktion, der FDP und B`90/ Grüne.
Wir fanden diese bundesweite Aktion sehr geeignet, um auch in Heidelberg die politische Beteiligung von Frauen zu stärken und auch für die Zukunft zu sichern. Die Verwaltung nahm sehr ausführlich Stellung und informierte uns, welch vielfältige Aktivitäten das Amt für Chancengleichheit bereits durchgeführt und für die Zukunft geplant hat.
Listenaufstellung (Wahlplattform = leichterer Zugang)
Grundsätzlich strebte generation.hd eine paritätische Zusammensetzung des Wahlvorschlags für die Kommunalwahl 2009 an. Daher sprachen wir im Vorfeld der Zusammenstellung des Wahlvorschlags unsere Wunschkandidatinnen (Themen von generation.hd sind für Frauen sehr attraktiv - neue Wohnformen, Lebensräume für Alt und Jung, Gestaltung des öffentlichen Raums, Bildung, Familienbezogene Themen) an. Einige von ihnen sagten spontan zu, andere baten sich etwas Bedenkzeit aus. Auffällig im Vergleich zu angesprochenen Männern war es, dass bei männlichen Kandidaten die Aussicht auf eine Kandidatur einen gewissen Stolz weckte.
Stolpersteine
Frauen hingegen versuchten zunächst einmal sehr pragmatisch ihr Zeitbudget abzuklopfen. Die Vorstellung Gemeinderätin zu werden wurde oft mit Fragen wie - “Bin ich denn dafür geeignet oder bringe ich die geeignete Qualifikation mit” verbunden, selbst wenn wie in einigen Fällen hohe Fachkompetenz verbunden mit einer abgeschlossenen Promotion vorlag. Diesen hohen Anforderungen an die Ausübung dieses Amtes stellten die männlichen Kandidaten eher nicht.
Vordere Listenplätze - Frauen vor!
Das führte in der Folge dazu, dass generation.hd leider die paritätische Verteilung nicht ganz erreichte. Schlussendlich umfasste unsere Liste mit 18 Frauen und 22 Männern eine Frauenquote von 45%. Allerdings haben wir bei der Wahl der vorderen Listenplätze bis Platz 20 eine paritätische Verteilung erreicht.
Frauen im Bezirksbeirat
Leichter war es bei der Besetzung der Bezirksbeiräte, da hier die geringere Anzahl an Terminen und der konkrete Bezug zum Stadtteil sich stärker mit den Interessen und oft bereits vorliegendem Engagement deckten. Nach dem Ausscheiden eines männlichen Bezirksbeirats wird die Frauenquote unserer Bezirksbeirätinnen 57% betragen.
März 15th, 2010
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Diese Frage beschäftigt mich, wenn ich die vielen ausführlichen Briefe zur Stadthallenerweiterung lese. Ich bin als Gemeinderat gewählt, die Interessen meiner MitbürgerInnen zu vertreten. Für die politische Entscheidung liegen mir umfangreiche Informationen (Informationsvorsprung) vor, die die restlichen Bürger zunächst nicht im Detail kennen (Informationsdefizit). Elemente direkter Demokratie sind sinnvoll, setzen aber voraus, sich intensiv mit Sachverhalten auseinander zu setzen. Wie viele Mitbürger sind dazu bereit? Wir sind für diesen Dialog offen. Schreiben Sie uns ihre Meinung unter info@generation-hd.de
März 3rd, 2010
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generation hd feiert! Mit Bouillabass, Move D, Luxus Chris, Pollo Bianco, DJ Mike - Visuals und fine art vom Subkulturellen Fortschritt [House, HipHop, Rare Grooves]
Bereits am 7. Juni gelang es der Wahlplattform “generation hd” mit Derek Cofie-Nunoo und Pascal Baumgärtner zwei Gemeinderäte für den neuen Gemeinderat zu stellen. In der Hochburg “Bergheim” gelang es sogar 10,74 Prozent der Wählerstimmen auf sich zu vereinigen. Durch die Fraktionsbildung mit den Grünen ist die Fraktion “Die Grünen/generartion hd” zweitstärkste politische Kraft im Heidelberger Stadtparlament geworden.
Genug der trockenen Zahlen und Fakten. Am 27. Februar lädt die generation hd ab 19 Uhr zum Jahresempfang mit anschließender Party (ab 22 Uhr) in die halle03 (Güteramtsstraße 2). Neben der Jahresansprache von Derek Cofie-Nunoo präsentiert der “Subkulturelle Fortschritt” eine Ausstellung junger Heidelberger Künstler.
Ab 22 Uhr werden DJs und Musiker der Liste “generation hd” wie Bouillabass, Luxus Chris, Pollo Bianco und DJ Mike House, Hip Hop und rare grooves zum Besten geben. Der Eintritt zur Party beträgt 5 EUR
Februar 20th, 2010
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“Insgesamt fünf beliebte Freizeit- und Wellness-Einrichtungen der Stadtwerke Heidelberg Bäder GmbH & Co. KG machen einen Heidelberg-Besuch zu einem besonderen Erlebnis: Das umfassend sanierte Freizeit-Bad Tiergartenstraße, das Thermalschwimmbad das seinen Namen einer früher bestehenden Thermalquelle verdankt, die Hallenbäder Köpfel in Ziegelhausen, das Hallenbad Hasenleiser, jeweils mit Schwimmerbecken, Nichtschwimmerbecken und Saunabereich sowie das Hallenbad im Darmstädter Hof Centrum.
Besuchen Sie unsere Bäder und wählen Sie eines zu Ihrem ganz speziellem Lieblingsbad. Viel Spaß!”
soweit der Text auf der Seite der Stadtwerke Heidelberg unter www.stadtwerke-heidelberg.de
Die erst vor kurzem eingeführte Marketingkampagne “für dich” muss den betroffenen Familien vor dem Hintergrund der geplanten Schliessung des Hasenleiserbades am Wochenende wie ein Schlag ins Gesicht vorkommen.
“für dich - damit du allen zeigen kanst was in dir steckt” heisst der Slogan auf einem der Werbeplakate und zeigt ein kleines Mädchen mit Schwimmflügeln im Badeanzug.
Im heutigen Stadtblatt werden die Heidelberger Familien zunächst informiert, dass sie an den Wochenenden ab 13.2.2010 im DHC-Bad längere Öffnungszeiten geniessen können. Dafür müssen die Familien aus dem Heidelberger Süden am Wochenende ganz auf den Familienbadespaß im Hasenleiserbad verzichten.
Diese Art von Informationspolitik erregt zu Recht Unmut und passt so gar nicht zu der “für dich-Kampagne” die ein neues kundenfreundliches Image suggerieren soll. So vergrault man sich schnellstens Kunden und die Kampagne zeigt auf, dass die Stadtwerke das was sie uns versprechen nicht wirklich ernst meinen. Das ist in Zeiten zunehmenden Wettbewerbs eine gefährliche Strategie und für uns als Kunden nicht hinnehmbar. Das ist alles andere als Familienfreundlich!
Februar 6th, 2010
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Bald geschlossen????

Eine befreundete Familie hat generation.hd den nachfolgenden Aufruf geschickt, den wir gerne auf unserer Seite veröffentlichen. generation.hd unterstützt die Familien bei ihrer Aktion und bittet alle die das auch tun wollen am kommenden Samstag in das Hasenleiserbad zu kommen.
Hier der Aufruf:
“Wie mittlerweile den meisten bekannt sein dürfte, wird das Hasenleiser-Schwimmbad zukünftig am Wochenende geschlossen sein. Zumindest möchte das die „familienfreundliche“ Stadt Heidelberg und sein Bäderamt.
Damit sind wir natürlich nicht einverstanden!
Deshalb nutzen wir den letzten offenen Samstag (6.Februar 2010) zum Protestieren. Um 15.00 Uhr treffen wir uns im Bad um der bereits eingeladenen Presse zu demonstrieren, dass wir unser Bad auch weiterhin am Wochenende nutzen wollen. Kommt also bitte zahlreich und möglichst pünktlich ins Bad (und gerne auch einige Schnupfennasen davor mit Plakaten)!”
Februar 3rd, 2010
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